Die nächsten Veranstaltungen:

Kreutzersonate

Freitag 25.05.2018 - 20:00 Uhr

Sergej Krylov, Violine
Michail Lifits, Klavier
Moderation: Barbara Harnischfeger

Programm
Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 9 A-Dur, op. 47 „Kreutzersonate“
Igor Strawinsky: Duo concertant (1932)
Maurice Ravel: Violinsonate

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  Datum Uhrzeit Veranstaltung

Klavierkonzert mit Anna Fedorova und Philharmonie Südwestfalen

04.03.2018 | Beginn: 17:00 Uhr

Johannes Brahms (1833-97), Tragische Ouvertüre d-moll op. 81 (1880)
Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Rhapsodie über ein Thema von Paganini a-moll op. 43 (1934)
Robert Schumann (1810-56), 1. Sinfonie B-Dur op. 38 ("Frühlingssinfonie") (1841)

Das Hauptwerk dieses Konzertabends bildet Robert Schumanns "Frühlingssinfonie". Bereits in jungen Jahren entwickelte Robert Schumann Pläne zur Komposition sinfonischer Werke. Nachdem eine fragmentarisch gebliebene Jugendsinfonie (1832-1833) wenig Erfolg hatte, ließ er dieses Genre einige Jahre außer Acht. Schumann schrieb schließlich im Januar und Februar 1841 binnen vier Wochen seine erste abgeschlossene Sinfonie in B-Dur nieder. Ende Februar ist bereits deren Instrumentation abgeschlossen. Am 31. März 1841 findet im Leipziger Gewandhaus in einem Extrakonzert Clara Schumanns zugunsten des Orchester-Pensionsfond unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy die Uraufführung der Sinfonie aus dem Manuskript statt.
„Schöner glücklicher Abend“ notiert der Komponist euphorisch in seinem Tagebuch. Einen durchschlagenden Erfolg hatte seine erste Sinfonie erzielt, was für ihn gleichzeitig die endgültige Anerkennung als Komponist auch größerer Werke bedeutete. Für die Wärme und Sorgfalt, mit der sich Mendelssohn bei seinem Dirigat der Sinfonie und ihrer sämtlichen Klippen für alle daran beteiligten Instrumente annahm, dankte Schumann dem Freund am nächsten Tag. „Mit d. Feile an d. Symphonie geendigt“, liest man im Tagebuch. Schumann bezeichnet damit die zahlreichen Revisionen am musikalischen Kontext seiner Sinfonie, die er daraufhin vornimmt. Die auffallendste Änderung ist dabei die Versetzung des zunächst von Hörnern und Trompeten intonierten Einleitungsmottos um eine Terz nach oben. Dieses Motto ist von essentieller Bedeutung für den gesamten Ablauf der Sinfonie und zieht sich – quasi wie eine poetische Grundidee – durch alle vier Sätze.
 „Frühlingssymphonie“ nannte der Komponist selbst sein Werk.
(Irmgard Knechtges-Obrecht, Homepage der Robert-Schumann-Stiftung, Bonn)

Eintritt € (ermäßigt): 16,00 (8,00)

Kartenvorverkauf:
Bei den Vorstandsmitgliedern/Kulturfreunde
und Geschenke Wagner Herdorf, Hauptstraße

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